Eine neue, bundesweite repräsentative Studie vom Hamburger Marktforschungsinstitut MediaAnalyzer mit über 1700 TeilnehmerInnen zeigt: 52% der Befragten haben dieses Jahr konkrete Kaufabsichten und planen ein spezifisches Budget ein.

So viel investieren die Deutschen am Black Friday

In der brandaktuellen Studie, deren Daten in der zweiten Novemberwoche 2025 erhoben wurden, gaben 52% der befragten 1721 Personen an, am kommenden Black Friday bzw. Cyber Monday etwas kaufen zu wollen. Die nachfolgenden, tiefergehenden Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die 52% der Befragten (n = 901), die einen Kauf planen.
So gut wie jeder (99%) der Kaufwilligen hat ein Budget eingeplant. Davon setzen 36% ein Budget zwischen 0 und 100 Euro, 51% zwischen 110 und 500 Euro an. Acht Prozent planen mit einem Budget von 510 bis 1000 Euro, und 4% erwarten sogar mehr als 1000 Euro auszugeben

Bereits Wochen vor dem Event: Die meisten Shopper sparen sich den Kauf

Ein Großteil der Black-Friday-Shopper tätigt einige Zeit vor dem Black Friday keine größeren Anschaffungen mehr und wartet gezielt auf das Shopping-Event. Nur 18% der Stichprobengruppe gaben an, nicht zu warten. 13% sagten, ab einer Woche vorher nichts mehr zu kaufen, 24% ab etwa zwei Wochen vorher. 45% gaben an, einen Monat oder mehr im Voraus nichts mehr zu kaufen. Hier zeigt sich, dass Männer im Schnitt etwas länger warten: 48% der männlichen Befragten verzichten einen Monat oder länger auf Käufe, gegenüber den 42% der weiblichen Befragten. Gleichzeitig ist der Black Friday für viele der Startschuss, um erste Weihnachtsgeschenke zu shoppen: 67% planen, dort schon Geschenke zu besorgen. Bei der Gruppe der Frauen sind es sogar 70%.

Hauptsache günstig und neu – Nachhaltigkeit spielt kleinere eine Rolle

Nicht überraschend ist die Hauptmotivation für Käufe am Black Friday ein günstiger Preis. Der Aussage „Niedrige Preise sind mein Hauptmotiv für Black-Friday-Käufe“ stimmten 72% zu.
Die Mehrzahl der Befragten erwartet, im Vergleich zu einem normalen Einkauf zwischen 20 und 30 Prozent sparen zu können. Dabei geben 38% eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent an, während 25% sogar auf Rabatte zwischen 30 und 50 Prozent hoffen. Gleichzeitig halten wiederum nur 23% Rabatte in Höhe von 50 Prozent oder mehr für glaubwürdig. KäuferInnen richten zudem ihren Fokus deutlich auf physische und neue Produkte: Nur 16% planen, digitale Produkte wie Software, Games oder Streaming-Abos zu erwerben. Auch gebrauchte Produkte erzielen hier nur einen Wert 24%. Nachhaltige Produkte kommen auf 33%, bei Frauen sogar auf fast 40%.

Kaufmotivation und Werbekanäle

Bei der Motivation, am Black Friday einzukaufen, spielen vor allem soziale Medien eine große Rolle: 34% der Kaufwilligen werden durch Werbung auf Plattformen wie Instagram, TikTok und Facebook zum Kauf animiert. Auch Hinweise und Empfehlungen durch andere Nutzer und Influencer beeinflussen mit 26% maßgeblich die Kaufentscheidungen. E-Mail-Newsletter (26%) und klassische Angebotswerbung in Zeitungen oder Zeitschriften (23%) sind ebenfalls wichtige Kanäle. Dealplattformen wie mydealz erreichen 20% der befragten Käufer. Plakatwerbung ist mit 12% etwas weniger wirkungsvoll.

Elektronik an der Spitze: Das sind die Top-Kategorien beim Black Friday 2025!

Die Studie zeigt, dass Unterhaltungselektronik mit 51% das größte Interesse bei den Kaufwilligen am Black Friday hat. Dazu zählen TV-Geräte, Smartphones, Spielkonsolen und weitere Elektronikartikel. Auch Elektrohaushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke stehen mit 48% Interesse hoch im Kurs. Bekleidung erzielt ebenfalls einen Wert von 48%, Spielzeug 30%. Weit abgeschlagen findet sich die Produktkategorie „Möbel“ mit 18 Prozentpunkten wieder.

Ein großer Teil der KonsumentInnen plant ihre Black Friday-Einkäufe präzise, sie setzen auf echte Schnäppchen und haben genaue Budgets.“, so Joachim Netz, Director bei MediaAnalyzer. „Gleichzeitig zeigt die Studie, dass 48% aktuell keine aktiven Kaufpläne haben – das verdeutlicht, wie wichtig transparente und attraktive Angebote sind, um auch diese potenziellen Käufer zu gewinnen“.

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